Shannon-Forum

Autor Thema: die unglaublichen Geschichten eines Bootfahrers (Fortsetzung der "KUBA Stories")  (Gelesen 11566 mal)

Offline Sam

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  • Sam
Vielen herzlichen Dank für das Rezept. Jetzt muss ich das noch terminlich so planen, dass sich den Tag danach die Kundenkontakte in Grenzen halten :)

Offline Frank & Steffi

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  • ... und natürlich unsere drei Kleinen!

Ich mache auch öfters ein ganz ähnliches Nudelgericht. Hierbei koche ich die Nudeln direkt in der Sugo.

Hier mal mein Rezept:

    200 g Spaghetti
    200 g Cocktailtomaten
    1/2 Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    Salz, Pfeffer
    1 Tl Oregano & Basilikum
    ca. 700 ml Wasser
    evtl. noch frischer(!) Basilikum oben drauf
    200g Parmesan, gerieben
    150g Baconwürfel

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und grob hacken, mit dem Speck zusammen anbraten. Cocktailtomaten waschen und vierteln. Alle Zutaten außer dem Parmesan in einen großen Topf geben und mit dem Wasser übergießen. Zum kochen bringen und anschließend für knapp 10 Minuten leise köcheln lassen und dabei regelmäßig umrühren. Kurz bevor die Nudeln Al dente sind, den Parmesan unterrühren.

Das ist megalecker, da genauso wie es Paolo beschreibt die Nudeln den Geschmack viel mehr aufnehmen als wenn man das separat kocht und die Sauce wirde echt gut sämig durch die austretende Stärke...

Schönen Wochenbeginn und liebe Grüße
Frank :-)
... und sind wir nicht daheim, dann sind wir auf dem Sonnendeck - oder wenn´s ganz arg regnet auch mal unter Deck ;)

Offline Snetterton

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Hi  Paolo,

mal abgesehen vom aktuellen Nudelthema: großes Kompliment fürs KUBA-Buch!

Eine Anregung von meiner Crew und mir für Band 2: eine Übersichtskarte wäre interessant, damit man sich einigermaßen vorstellen kann, wo Du da überall rumschipperst  :D (falls nicht gerade Niedrigwasser ist  ;D).

Das deutsch-holländisch-belgisch-französische Fluss- und Kanalsystem ist nämlich etwas unübersichtlicher als unser geliebtes Shannon-SEW-Erne-Revier, wie ich nach einiger Recherche festgestellt hab ;D ;D.

Gruß aus Franken,
Snetterton

Offline bádoir

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Dem Vorschlag schließe ich mich an. Als erste Hilfe vielleicht eine Info hier im Forum?

Grüße, bádoir,
gerade am Lesen  :)
« Letzte Änderung: 22.01.2019, 09:27 von bádoir »

Offline paolo

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    • die unglaublichen Erlebnisse eines Bootfahrers
Mmhhh... Wenn ich jetzt diesem Thread die ganzen Kartenauschnitte anhänge, wird das sehr unübersichtlich,
daher hier in Kurzform und auf die einzelnen Kapitel bezogen:

Kap. 1: Wie es überhaupt dazu kam
Bootskauf in Braunschweig am Mittellandkanal
Mittellandkanal in westliche Richtung ca. 250 Kilometer bis Dortmund-Emskanal
Dortmund-Emskanal nordwärts bis Haaren (Ems)
Haren-Rütenbrockkanal nach Holland, Ter Appel
Nordwärts über Musselkanaal, Staadskanalbis zum Zuidlaardermeer/Groningen

Kap. 2 Das Unheil begann in Amsterdam
(In Amsterdam wren wir mit dem Auto...)
Die Geschichte beginnt bootsmäßig in Roermond, von da aus auf der Maas nach Maastricht

Kap. 3 Mittelmeer ich komme
Erlebnis in Zuidlaardermeer

Kap. 4 Shit happens
Zuidlardermeer nach Groningen und wieder zuruck

Kap. 5 Abfahrt Montag 10. April
Zuidlardermerr nach Groningen

Dann folgt die Strecke von Groningen bis Roermond (aus Kap. 1), aber im Buch ausgelassen..
Das ging von Groningen aus uber
Nord-Willems-Kanal nach Assen, Meppel bis Zwarte Water
Nach Zwolle, dann
gut 100 Kilometer die Ijssel zu Berg mit bis zu 6km Gegenstromung!!! (Ich Hab's gehasst... Dass ich von Radfahren regelmäßig überholt werde, ist ja normal. Auf der Ijssel wurde ich aber auch öfters von Spaziergängen uberholt. Das tat der Seele dann doch weh

Weiter gings nach
Arnheim
Dann in die Waal, das war ne Horrorfahrt auf der Waal. Soviel Berufsschiffverkehr habe ich noch nie erlebt, da ist der Rhein bei Köln ein Kindergeburtstag gegen.. Regelmäßig wurde ch von zwei 200m Pötten gleichzeig überholt, während mir gleichzeitig noch zwei 200m Pötte gleichzeitig entgegen kamen. Mit hohen Wellen und quasi Kreuzsee. Wenn da der Motor versagt, kannst du dich verabschieden...

Hinter Nijmegen ging dann In den ruhigen Maas-Waal-Kanal
Dann in die Maas über Venlo nach Maastricht.
Ufff...

Kap. 6 / 7 / 8 Bekanntschaften
Von Maastricht nach Lüttich (Aaah, c'est seulement de l'eau) nach zu Flo und Lisa nach Dinant  ;D ;D ;D

Kap. 10 von Dinant auf der Maas nach Verdun, da dann erstmal Zwangspause

Und in Kap. 11/12 geht's von Verdun wieder auf der Maas zurück nach Maastricht.


Und jetzt bitte alle alles schön mit dem Fingerchen auf der Landkarte Nachfahren, Hahahaha



« Letzte Änderung: 22.01.2019, 11:54 von paolo »
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Offline Snetterton

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Und jetzt bitte alle alles schön mit dem Fingerchen auf der Landkarte Nachfahren, Hahahaha



...zur groben Übersicht und Entfernungsabschätzung empfehle ich den Diercke Weltatlas, Ausgabe 1970 (analog), Seiten 6 und 7 Norddeutschland / Benelux. Gaaanz kleine Fingerchen erforderlich!  ;D ;D ;D

Nach einer detailreicheren Darstellung für größere Finger suche ich noch… ;)

Offline bádoir

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...zur groben Übersicht und Entfernungsabschätzung empfehle ich den Diercke Weltatlas, Ausgabe 1970 (analog), Seiten 6 und 7 Norddeutschland / Benelux.

Hi Snetterton,

danke für den Hinweis. Erst habe ich nicht verstanden, was Du überhaupt meinst. Aber dann erinnerte ich mich, dass ich so ein blaues Laptop im Regal stehen habe. Prompt hervorgeholt, den Staub weggeblasen *hust* und, Wunder über Wunder, obwohl ich das Teil seit ewigen Zeiten nicht mehr am Ladegerät hatte, kam nach Aufklappen sofort das Bild in satten Farben. Genial auch das taktile Display, mit dem man sich durch einfaches Wischen durch die Seiten manövrieren und bei verstärktem Druck mehrere Seiten überspringen kann.

Was hat dieser Steve Jobs eigentlich die ganze Zeit gemacht ???

Offline paolo

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    • die unglaublichen Erlebnisse eines Bootfahrers
Kaum zu glauben, aber in Belgien und Frankreich funktioniert die Navigation auf Binnenwasserwegen auch heute noch nur analog. Da muss man sich für jedes Gebiet eine sogenannte Fluvia Karte kaufen.

Die Holländer bieten Dank ANWB eine perfekte App zum Download an. Das Jahresabo kostet irgendwas uber30 Euro. Die Investition lohnt sich aber auf jeden Fall. Jede noch so kleine Wasserstraße ist aufgeführt mit allen Liegeplätzen, Tankmoglichkeiten, Schleusen und Brücken und deren Öffnungszeiten. Einfach Spitze!
Die App funktioniert auf jedem Smartphone und Tablet.

Für Deutschland habe ich die KartenWerft App. Auch klasse. Etwas nervig hier ist aber, dass es keine Gesamtdeutschlandkarte gibt. Man muss sich vielmehr für einzelne Gebiete die entsprechenden Karten kostenpflichtig downloaden bzw. Freischalten
Lohnt sich aber auch.
KartenWerft bietet noch den Vorteil, dass aktuelle Nachrichten über Streckensperrungen, etc. aufgeführt werden bzw. als Nachricht an den Abonnenten geschickt werden.

Beide Apps funktionieren mit GPS. Das heißt, man sieht jederzeit, wo man mit seinem eigenen Boot gerade rumschippert.
« Letzte Änderung: 23.01.2019, 08:22 von paolo »
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Offline Stevie

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Für die Niederlande kann man ganz gut mit Open Sea Maps (http://www.openseamap.org) arbeiten. Da sind viele Gewässer bereits mit Markern und sonstigen Seezeichen versehen. Außerdem kann man die Karten in diversen Formaten exportieren und in andere Apps oder Navigationsgeräte laden. Hab ich 2017 erfolgreich auf der Maas ausprobiert.

Gruß Stevie

Offline paolo

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Für einen Kurztrip ist OpenSeaMap vielleicht ausreichend. Für längerne Turns kommt die aber an die ANWB App bei weitem nicht heran. ANWB hat u.v.a. alle moglichen Häfen eingetragen, mit allen Infos wie Telefon Hafenmeister zwecks Anmeldung, Wasser, Strom, Anzahl und Größe der Liegeplätze, ob Tankmöglichkeit oder nicht, ob Restaurant oder nicht, und, und, und. Und natürlich alle Brückenhöhen und Schleusen Zeiten.
Das Jahresabo kostet 42,99 Euro. Man kann aber auch nur eine Woche abonnieren für 5,49 oder einen Monat für 9,99.
Das GPS funktioniert auf den Meter genau. Eine rundum gelungene Navi-App, leider nur für Holland-Bootfahrer :(
« Letzte Änderung: 25.01.2019, 12:49 von paolo »
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Offline paolo

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Hey, vielen Dank für 4.000 Klicks  :)

Seit gestern hab ich übrigens die Kosten drin.
Ab jetzt geht bis November der Gewinn aus jedem Buchverkauf an Waterways Ireland...
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Offline Henri

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Ja super  :D :D :D
Ich freue mich, dass wir dazu beitragen konnten  ;D und warte gespannt auf die Fortsetzung

Grüße
Henri

Offline HJ

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Nachdem ich zu den Weihnachtsfeiertagen 4 Personen eine Freude mit den unglaublichen
Geschichten gemacht habe, bin ich seit gestern vergnüglich dabei ein bereits gelesenes für
mich leihweise zu vereinnahmen. Bis Seite 20 hab ich s schon geschafft.
Auf Seite 18 spricht ein Niederländer - da is Water in de Motor -
Genau diesen Spruch haben wir letztes Jahr im Oktober auch gehört. Aber auf englisch.
Ca. 150m vor Brücke 10 im SEW. Was war geschehen?
Hatten ein Boot von Silverline (bis auf Le Boat haben wir jetzt alle Vermieter durch).
Vermieter sagte so was, wie alle 25 Std. tanken. Okeee dachten wir, tanken wir in COS
voll, dann sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ziel war Enniskillen.
Gedacht, getan - nur es hatte nicht sollen sein. Bereits nach gut 20ltrn wurde uns zu
verstehen gegeben, dass der Tank des Dieselverkäufers leer war. Gut, war ohnehin kein
Problem - hat halt grad auf der Strecke gepasst.
Gekommen sind wir genau bis kurz vor Brücke 10. Glücklicherweise im Kanalabschnitt.
Weil....es machte bildlich gesprochen puffff und nix ging mehr.
Auf einer größeren Wasserfläche hilflos umeinander zu treiben, möchte ich mir jetzt nicht
vorstellen.
Muss jetzt weg. Meld mich wieder.
Gruß
HJ



Offline Rüdi

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Paolo, wird es denn eine Fortsetzung des Buches geben?

Gruß
Rüdi

Offline paolo

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Hey HJ, die Ängste, dass es plötzlich Puff macht und nix geht mehr, kenne ich bestens. Auf dem Waal in der Gegend von Nijmegen habe ich Letztes Jahr ziemlich gezittert. Da ist es aber nochmal gut gegangen. Der Showdown kam erst später...

Ja, Henry, habe schon wieder angefangen zu schreiben.
Fängt übel an...
Da hat's auch plötzlich 'Puff' gemacht.
Riesenkrach mit Britta an Heiligabend.
Da hab ich kurzer Hand mein Köfferchen gepackt und bin nachts noch auf mein Boot nach Maastricht gefahren.
Eisekalt und mutterseelenallein.
Depri pur.

Und was hab ich gemacht?

Noch vor der Christmette den Motor gestartet und bin hinter nem Frachter Richtung Norden getuckert.
Bin aber leider nicht weit gekommen...

Bis bald,
paolo
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