Shannon-Forum

Autor Thema: SHANNON, Jamestown Kanal / Errichtung eines Schutztors  (Gelesen 1690 mal)

Offline bádoir

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Am nördlichen Ende des Jamestownkanals ist ein bewegliches Schutztor errichtet worden, das den Kanal bei Hochwasser absperrt, um die Ufer zu schonen

Update: vermutlich eine Abspundung im Zusammenhang mit der Baumaßnahme. s.u.

Quelle: Marine Notice 15/2020 von Waterways Ireland
------------------
Anm.:
Bitte bei Hochwasserlage rechtzeitig informieren
« Letzte Änderung: 02.03.2020, 19:00 von bádoir »

Offline Stevie

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Re: SHANNON, Jamestown Kanal / Errichtung eines Schutztors
« Antwort #1 am: 02.03.2020, 10:23 »
Hallo Gerhard,

so wie ich die News verstehe, hat man einfach am Anfang des Kanals einen Damm aufgeschüttet, der den Kanal vor dem hohen Wasserstand schützen soll. Von einem "beweglichem Schutztor" habe ich nichts gelesen, das wäre wohl auch ein längerfristiges Projekt.

Gruß Stevie

Offline bádoir

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Re: SHANNON, Jamestown Kanal / Errichtung eines Schutztors
« Antwort #2 am: 02.03.2020, 18:52 »
In der MN 15/2020 war ursprünglich der Schlußsatz enthalten, daß die Sperrmaßnahme auch bei zukünftigen Hochwasserereignissen zum Einsatz kommt.
Gemeint war wohl die Möglichkeit einer Abspundung, wie sie Pike erwähnt hat. http://www.shannon-forum.de/index.php/topic,7298.msg54943.html#msg54943
Wahrscheinlich hat man den Satz wieder herausgenommen, weil die Maßnahme wohl nur im Zusammenhang Hochwasser + Baumaßnahme notwendig ist- und das ist wohl selten der Fall.
« Letzte Änderung: 02.03.2020, 19:17 von bádoir »

Offline bádoir

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Re: SHANNON, Jamestown Kanal / Errichtung eines Schutztors
« Antwort #3 am: 10.03.2020, 09:03 »
So, nun ist es raus: Keine Einschränkungen nach Abschluß der Baumaßnahme. ( Danke, Pike!)

Ich habe mich jetzt mal bei meinen Kollegen schlau gemacht und muß mich für meine erste (Fehl-) Information entschuldigen: es handelt sich wirklich um einen aufgeschütteten Damm, der aus großen Felsbrocken besteht. Dieser Damm ist dort erstens wegen des Hochwassers und zweitens wegen der Arbeiten am Albert-Lock (Ersetzen der Schleusentore), die durch das Hochwasser verzögert wurden.
Solch ein Damm wurde wohl auch schon vor vielen Jahrzehnten (Jahrhunderten?) immer mal wieder eingesetzt. Damals hat das Tage oder Wochen gedauert, heute dauert es nur einen knappen Tag zum Auf- oder besser Einschütten und einen weiteren Tag, um die Felsbrocken wieder rauszubaggern.
Derzeitiger Stand ist, daß dieser Damm dort solange bleibt, bis die Arbeiten an der Schleuse abgeschlossen sind - also mindestens noch zwei bis drei Wochen...