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Autor Thema: Hausboot - kaufen oder mieten?  (Gelesen 827 mal)
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Luisa75
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« am: 05.09.2011, 15:49 »

Hallo zusammen,

ich war nun schon ein paar mal urlaubstechnisch mit meiner Familie und einem Hausboot unterwegs.

Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich statt dem üblichen Mieten nicht doch vielleicht gleich ein Hausboot kaufen sollte. Allerdings bin ich mir den Folgekosten dann nicht ganz bewusst.

Was denkt ihr, wenn ich 2 oder 3 mal im Jahr für 2/3 Wochen damit reise, lohnt sich das dann?

Besten Dank & viele Grüße
Luisa
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paolo
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« Antwort #1 am: 05.09.2011, 17:22 »


Was denkt ihr, wenn ich 2 oder 3 mal im Jahr für 2/3 Wochen damit reise, lohnt sich das dann?


2 oder 3 mal im Jahr für 2/3 Wochen mit dem Hausboot unterwegs???
EIN TRAUM !!!
Brauchst du vielleicht noch einen Skipper???

***

Der entscheidende Nachteil eines eigenen Bootes ist für mich - neben der erforderlichen Kapitalbereitstellung - dass das Boot mehr oder weniger an einem festen Platz liegt.
Ich war in den letzten Jahren zwar ziemlich häufig in Nordirland, aber auch auf der Mosel, der Charente, in Holland, in Berlin, auf dem Rhein. Das wäre mit einem eigenen Boot nicht so einfach möglich gewesen...

Aber wie gesagt, wenn du einen Skipper brauchst, fahre ich dir das Boot dahin wo du (es übernehmen) willst :-))

paolo
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ukmueller
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« Antwort #2 am: 06.09.2011, 02:36 »


Was denkt ihr, wenn ich 2 oder 3 mal im Jahr für 2/3 Wochen damit reise, lohnt sich das dann?



Liebe Luisa,

Bei einem eigenen Boot von "lohnt sich das" oder einer Sparmassnahme im Vergleich zum Mieten zu sprechen ist vollkommen fehl am Platz. Ein Boot kostet und kostet und kostet und zwar das ganze Jahr und verliert dabei auch noch an Wert. Es sollte nur jemand machen der alle anderen finanziellen Beduerfnisse voll abgedeckt hat und ueber ausreichend "Spielgeld" verfuegt und sich gerne davon trennen laesst.

Und wenn man dann so eine "Investition" gemacht hast fuehlt man sich verpflichtet es jede frei Minute zu nutzen, auf Kosten aller anderen Aktivitaeten. Und, wie Paolo schon sagte, wenn es kein kuestenfaehiges Boot ist dann ist es irgendwo an einem Wasserweg und von allen anderen Gewaessern kann man nur traeumen.

Die zwei schoensten Tage im Leben eines Bootbesitzers sind der Tag der Uebernahme des eigenen Bootes und dann, fuer viele noch schoener, der Tag der Abgabe an den naechsten armen Wicht.
 
Uve, jemand der weiss wovon er hier spricht.
« Letzte Änderung: 06.09.2011, 02:44 von ukmueller » Gespeichert

....and may I die in Ireland.  (but not this trip, Lord)
Volpi
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« Antwort #3 am: 06.09.2011, 11:45 »

Hallo Luisa,

Uve hat mit
"Die zwei schoensten Tage im Leben eines Bootbesitzers sind der Tag der Uebernahme des eigenen Bootes und dann, fuer viele noch schoener, der Tag der Abgabe"
so ziemlich recht.

Selbst das Geld für 3 x 3 Wochen Bootsmiete pro Jahr ist viel weniger Geld als das, das man für eine eigenes Boot einsetzen müsste. Ich berichte aus eigener Erfahrung ( ich liebe Irland per Hausboot! ) weil ich glaubte hier in Berlin für 3 Jahre ein eigenes Hausboot haben zu müssen.

Den mentalen Druck, den ein eigenes Boot veruracht betreffend der Nutzung damit sich die ganze Angelegenheit rechnet, ist doch unverhältnismäßig hoch. Wartung und unvermeidliche Repaturen während denen das Boot nicht genutzt werden kann fallen bei einer Miete einfach nicht an.

Viele Grüße
volpi
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bádoir
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Irland sehen- und leben!


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« Antwort #4 am: 06.09.2011, 12:23 »

Hallo Luisa,

Ich kann nur meine Erfahrungen als Mieter mit denen eines Kollegen mt eigenem Boot (in Deutschland) vergleichen. So kann ich allen Vorrednern recht geben: Man hat kein anderes Hobby mehr. Bei einem eigenen Boot im Ausland ist das etwas anders, da muß man aber einen sicheren Liegeplatz haben und jemanden haben, der sich vor Ort um alles kümmert. Andere Urlaubsziele?  Fehlanzeige!

Zu den Finanzen: Gehen wir mal von 10 k€ für Wertverlust, Wartung, Reparaturen, Gebühren, Liegeplatz und eine verläßliche Vertrauensperson aus. Dann schau mal nach, was man dafür für ein Prachtboot für 9 Wochen mieten kann! Zu hoch gegriffen? OK, setze 7,5 k€ an – dafür gibt es immer noch ein schönes Boot.

Trotzdem- ein eigenes Boot in Irland...... jederzeit!
unter folgenden Voraussetzungen:

1. Ruhestand oder ortsunabhängiger Freiberufler mit ganzjähriger Fahrmöglichkeit
2. Eigenes Haus in Irland, am besten am Ufer an einem taktisch günstig gelegenen Gewässer  (mein persönlicher Favorit: Loch Garadice  Zwinkernd)
3. Geld für ein anständiges Boot
4. Geld für ein anständiges  Leben muß übrigbleiben.
5. Geld, um auch mal woanders Urlaub machen zu können, muß übrig bleiben.

Voraussetzung 1-5 erfüllt?
Viel Spaß!

Eine der Voraussetzugen nicht erfüllt?
Herzliches Beileid!

Auf jeden Fall: Viele Grüße!
bádoir

« Letzte Änderung: 06.09.2011, 12:25 von bádoir » Gespeichert
Luisa75
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« Antwort #5 am: 06.09.2011, 13:45 »

Hallo zusammen,

wie ich sehe ist die herrschende Meinung sehr eindeutig  Grinsend

Was mich nachhaltig davon überzeugt von dieser Idee Abstand zu nehmen ist, dass bei einem Mietboot für gewöhnlich alles im besten Zustand ist und man sich vor Reiseantritt "mehr oder weniger" um nichts kümmern muss.
Die finanziellen Mittel für ein eigenes Boot wären nicht das Problem, dann schon eher die Zeit, sich langfristig damit zu beschäftigen das Boot in Schuss zu halten. Obwohl ein eigenes Boot natürlich auch in Punkto emotionale Nähe nicht zu unterschätzen ist - aber ok. Ihr habt mich überzeugt, erstmal...  Grinsend

Vielen Dank euch allen!
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paolo
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« Antwort #6 am: 06.09.2011, 14:25 »

;-((((
da isser dahin, mein Skipper-Job...
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Pike
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ich weiß auch nicht alles ;-)


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« Antwort #7 am: 06.09.2011, 15:31 »

Hier nochmal das Ganze aus Vermieter- bzw Marina (Mit-) Betreibersicht und mit groben Zahlen für Irland:

- der Liegeplatz für ein Boot kostet dich in Irland pro Jahr etwa €2000 (inkl Auskranung und Wasserung im Spätherbst/Frühjahr)
- für die Versicherung mußt du pro Jahr etwa 1.5% vom Zeitwert des Bootes ansetzen
- für die jährliche Wartung, ohne "Sonderausgaben" für größere Reparaturen solltest du mit etwa €800 pro Jahr rechnen - je nach Bootsgröße und -ausstattung kann das deutlich nach oben gehen! Und dann brauchst du natürlich eine Marina, der du vertrauen kannst und die sich auch um das Boot kümmert, wenn du nicht da bist.

Ich habe schon des öfteren (irischen) Freunden von einem Bootskauf abgeraten, wenn sie das Boot nicht mindestens 6 bis 7 Wochen bzw lange Wochenenden im Jahr nutzen (können) - und das obwohl wir auch Boote verkaufen. Wir haben hier einige wenige Bootsbesitzer, die nicht aus Irland sind. Und es hat natürlich schon auch riesige Vorteile, sein eigenes Boot zu besitzen, man kann z.B. seinen ganzen Krempel an Bord lassen und sich das Boot so einrichten, wie man es eben selbst möchte oder sich leisten kann.

Wenn du noch weitere detaillierte Fragen zu diesem Thema hast, gerne per PN oder email (sven AT waveline.ie) oder auch telefonisch Zwinkernd
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Tschööööööööö vom Killinure Point
Sven
http://www.pikeblog.de ~~~ http://www.waveline.ie
Luisa75
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« Antwort #8 am: 13.09.2011, 11:15 »

Hallo zusammen,

ich war nun schon ein paar mal urlaubstechnisch mit meiner Familie und einem Hausboot unterwegs.

Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich statt dem üblichen Mieten nicht doch vielleicht gleich ein Hausboot kaufen sollte. Allerdings bin ich mir den Folgekosten dann nicht ganz bewusst.

Was denkt ihr, wenn ich 2 oder 3 mal im Jahr für 2/3 Wochen damit reise, lohnt sich das dann?

Besten Dank & viele Grüße
Luisa

Hallo zusammen,
wir haben das nochmal alles ordentlich durchgerechnet und sind nun auch zu dem Schluss gekommen, dass es sich vorne und hinten nicht lohnt, tatsächlich ein eigenes zu kaufen.

Vielen dank also für eure Hilfsbereitschaft, ich werd immer mal wieder mal vorbeigucken Zwinkernd
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