Shannon-Forum
28.09.2016, 17:17 *
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 1 
 am: 25.09.2016, 11:42 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von Pike
Zitat
Ich denke, da kann Dir Sven (Pike) am besten Antwort geben.

Siehe hier:
https://www.hausbootirland.de/resources/mietbedingungen/
unter Absatz "Versicherung - Schäden, Verlust, Drittschäden & Kaution"

Die Flottenversicherung ist in der Regel noch deutlich höher, da ja im schlimmsten Fall auch Umweltschäden etc abgedeckt werden müssen. In unserem Fall reden wir von einem zweistelligen Millionenbetrag  Schockiert

 2 
 am: 24.09.2016, 15:30 
Begonnen von bádoir - Letzter Beitrag von bádoir
Waterways Ireland macht auf Probleme beim Anlegen großer Boote aufmerksam. Darunter werden Boote mit über 11 m Gesamtlänge, insbesondere Stahlboote verstanden, wenn sie an Schwimmanlegern oder fingerförmigen Stegausläufern festgemacht werden.

1. Die Poller können  für diese Boote zu schwach dimensioniert sein. Dies gilt besonders, wenn das Boot nicht über seine ganze Länge festgemacht werden kann und so auf die verbleibenden zwei Poller zu starke Kräfte einwirken.  Bei Sturm oder starker Strömung können insbesondere die schweren Stahlboote die Poller herausreißen.

2. Der Überhang des Bugs behindert andere Skipper, insbesondere Neulinge, beim Anlegen

3. Die 9 Meter langen Anlegefinger sind für Boote mit max. 10 bis 11 Meter Gesamtlänge vorgesehen.

4. Die Anlenkung der Schwimmstege am Festland kann sich durch die großen Kräfte, die von schweren Booten ausgehen, vorzeitig abnutzen.

Quelle: Marine Notice 126/2016 von Waterways Ireland


-----------------------------

Anm.:

Diese Warnungen wurden nur für den Shannon ausgegeben. Inwieweit dies auch für andere Reviere gilt, bleibt offen.

Die Frage, warum die Anleger nicht für die Benutzung größerer Boote dimensioniert wurden, dürfte noch einige Diskussionen hervorrufen. Bei Schwimmanlegern sind gewisse Beschränkungen jedoch auch in anderen Ländern üblich.

Tipp:

Für Pausen bei wenig Strömung und vorhersehbarem Wetter kann man bei etwas technischem Verständnis die o.a. Gefahren auf eigene Verantwortung selbst beurteilen. Zur Übernachtung ist jedoch für große Schiffe ein fester Anleger auf jeden Fall die bessere Wahl.

Jedoch gilt immer, unabhängig von der Schiffsgröße, die Poller, Ringe o.ä. beim Anleger auf ihren Zustand zu überprüfen und mit seinem überhängenden Bug weder andere Schiffe noch Passanten auf dem Steg zu behindern.

Ferner sollten bei großen Schiffen immer Bug-, Heck-,  und Mittelklampe belegt werden, um die Kräfte besser zu verteilen.  

 3 
 am: 24.09.2016, 09:43 
Begonnen von bádoir - Letzter Beitrag von bádoir

Ab Dienstag, den 27.09. bis einschl. Freitag, den 30.09.2016 jeweils von 0900 bis 1500 Uhr ist dieser Anleger wegen einer Veranstaltung gesperrt.

Quelle: Marine Notice 127/2016 von Waterways Ireland

Anm.: Lageplan:
https://goo.gl/maps/HxvT5d9CMBG2

 4 
 am: 23.09.2016, 12:23 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von Frank & Steffi
Ich denke, da kann Dir Sven (Pike) am besten Antwort geben.

Gruss,

Chris
*** Edit: da kann ich Chris nur voll und ganz zustimmen! ***
Meine Betrachtungen sind da "nur" theoretischer Natur, wie gesagt,
genau und im Einzelnen wissen das nur die Bootsvermieter selbst...

 5 
 am: 23.09.2016, 12:20 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von Frank & Steffi

Hi MoFix,

ich wieder...  Grinsend Zwinkernd

Also zu den genauen Deckungssummen der Versicherungen kann ich Dir nichts sagen, wird wahrscheinlich auch
unterschiedlich sein, von Vermieter zu Vermieter und von Boot zu Boot, je nachdem welche Versicherung der
Vermieter für seine Bötchen abgeschlossen hat.
Aber prinzipiell geht es bei DEINEM Anteil, also der Kaution, auch nicht primär um die Deckungshöhe, die Kaution
stellt sozusagen den Selbstbehalt der Kaskoversicherung dar, den nicht der Vermieter tragen möchte, sondern an
Dich als "Verursacher" weiterreicht.
Und für die Leistung der Versicherung spielt der Umfang des Schadens (auch ein Totalschaden) erst mal keine Rolle,
ob die Leisten oder nicht, liegt IMO nur an den Umständen, also ob sie sich evtl. "Leistungsfrei stellen" können, d.h.
ob Sie Dir Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachweisen können.
Beispiel: Wenn Du das Boot versenkst, weil Du betrunken und "weil´s so lustig ist bei den Felsen da drüben..." mit
Vollgas durch ein Riff gefahren bist, da wird keine Versicherung was zahlen und mit Sicherheit der Vermieter, egal
ob Ire oder Deutscher, Dich in Regress nehmen.
Wenn Dir aber beim Anlegen ein Mißgeschick passiert und Du die Seekarte falsch interpetiert hast und den dort
vorhandenen Felsen so doof erwischt, daß Dein Boot leckschlägt und sinkt, ja dann denke ich, ist das höchstens
einfache Fahrlässigkeit - wenn überhaupt - und da wird dann der Versicherung nichts anderes übrig bleiben, als
(selbst diesen Reisenschaden!) zu übernehmen.
Du siehst, wie schon bei meinem ersten Posting: "It depends on..."    -   Kommt halt immer drauf an, wie der Ire
zu sagen pflegt!  Zwinkernd Grinsend

Aber der vollständigkeit halber: das war jetzt alles nur als ganz prinzipielle Rechtsbetrachtung gedacht - in Unkennt-
nis der jeweiligen Einzelfallregelungen und -Verhältnisse!  Zunge Augen rollen
Das Beste ist eh: Ganz in Ruhe und schön langsam Fahren, sich an alle Anweisungen des Vermieters halten und
immer schön die Karte "mitkoppeln", dann brauchst Du Dir um die Worst-Case-Szenarien eh keine Gedanken
machen und bekommst am Ende des Törns mit Freude Deine Kaution wieder!  Lächelnd

In diesem Sinne - weiterhin schöne Vorfreudezeit und eine schönen Törn dann!

Frank Smiley

 6 
 am: 23.09.2016, 12:07 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von Scoirish
Ich denke, da kann Dir Sven (Pike) am besten Antwort geben.

Gruss,

Chris

 7 
 am: 23.09.2016, 11:56 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von MoFix
Da habt Ihr mir erst einmal schon geholfen. Besten Dank für die schnellen Antworten.  Zwinkernd
Aber...
Ja ich weiß, der Deutsche wieder. Schockiert
Bis zu welcher Schadenshöhe deckt denn meine Kaution in Höhe von € 1000 eigentlich überhaupt ab? Das steht irgendwie nirgends. Klar, nicht bei solchen Dingen wie versenken und Totalschaden. Aber wenn ich nun ein doch recht neues Boot wie die Silver Shadow oder die Emperior miete dann ist ja auch das Boot an sich "etwas"  Grinsend teurer als z.B. eine Town Star.
Aber das Problem hätte ich auch bei einer Versicherung, die vom Vermieter angeboten wird. Welche Deckungssumme kauft man sich denn da eigentlich?
Kann das auch einer beantworten?  Huch



 8 
 am: 22.09.2016, 09:17 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von Scoirish
Hallo,

dass mit den Versicherungen ist immer so eine Krux. In der Regel geht es ja um das Thema Selbstbeteiligung. Diese Selbstbeteiligung im Schadensfall "reserviert" sich die Autovermietung in Form eine Kaution. Diese kannst Du bar hinterlegen - oder über Deine Kreditkarte laufen lassen (in dem Fall wird Dein Kartenkonto zwar nicht direkt belastet, also es wir nichts abgebucht, aber der Betrag wird vorgemerkt). Auf jeden Fall wir Dein Kartenlimit um diesen Betrag reduziert (z.B. Kartenlimit 5000,00€/Monat minus 1500,00€ Kaution gibt 3500,00€ verfügbar). Mit "Vollkasko ohne Selbstbeteiligung" fühlt man sich halt immer besser - aber, wie Du schon geschrieben hast, ist diese auch nicht ganz billig. (Das Problem ist ja, das Du nicht mal selbst einen Schaden verursachen musst, es kann Dir auch irgendwer anderes z.B. mit dem Einkaufswagen den Lack zerkratzen oder ähnliches)

Jetzt aber: Check mal die Konditionen Deiner Kreditkarte. Meine Karten beinhalten solche Selbstbeteiligungen, sprich der Schaden ist über die Kreditkarte abgedeckt im Falle eines Schadens. Dann behält zwar der Vermieter den Schadensbetrag von der Kaution ab, dies bis maximal in Höhe der Selbstbeteiligung aber die Kreditkartenversicherung würde Dir das ersetzen.

Gruss,

Chris

 9 
 am: 22.09.2016, 09:14 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von stg
Du hast es auf den Punkt gebracht Frank  Grinsend

Egal ob verbogener Bootshaken, zerbrochene Teller und Gläser, ... alles war immer "no Problem"  Grinsend Grinsend Grinsend

Ein einziges Mal, da ist uns das Seil in die Schraube gekommen und das Boot musste gehoben werden, haben wir einen kleinen Teil der Kaution opfern müssen.

Was es auch nicht gibt:

  • Ich hatte noch keinen Vermieter, der mir eine Versicherung aufschwatzen wollte
  • Es gibt nur "eine" Versicherung vom Vermieter. Also nicht so wie bei den Mietwagen, wo man dir vor Ort noch das größere Paket rein drücken will

LG Stefan

 10 
 am: 22.09.2016, 09:08 
Begonnen von MoFix - Letzter Beitrag von Frank & Steffi
Hallo MoFix,

wie immer: "es kommt darauf an"! Darauf, welches "Absicherungsbedürfnis" Du hast (Stichwort von Dir: "richtiger Deutscher"  Unentschlossen )
und wie hoch DU das Risiko einschätzt, Schäden zu produzieren. Aber gleich vorneweg: "Alles" ist eh nicht abzusichern, wenn Du
z.B. absichtlich oder nachweisbar grob Fahrlässig(!) einen Schaden herbeiführst hilft Dir auch keine Kautionsversicherung. Das nur
vorneweg...  Smiley Cool Smiley

Also: die Situation an sich ist meiner Meinung nach mit der bei einer Mietwagenmiete nicht zu vergleichen. Da gehe ich auch immer
auf Nummer sicher und schließe die höchst mögliche Versicherung ab, einfach weil die Schadenswahrscheinlichkeit um ein vielfaches
Höher ist, als auf dem Boot.
Beim Hausbootmieten habe ich bislang immer nur die Kaution hinterlegt und - fast - immer vollständig zurückerhalten. Das liegt zum
einen daran, daß einfach viel weniger passiert, wenn man aufpaßt, langsam manöveriert und sich an sonsten an die vom Vermieter
vorgegebenen Regeln hält. Und zum anderen an der "irischen Kulanz"! Denn was geht denn in der Regel kaputt? Es ist ja nicht der
große Schaden, der da vokommt; meist geht mal was vom Inventar zu Bruch (Kind schmeißt Glas vom Tisch,... solche Dinge) oder
man hat einen unsanften Kontakt beim Anlegen, oder wird von einem anderen Boot in der Schleuse gestreift und hat dann eine kleine
Macke im GFK oder ein Stück Gummi von der Abpolsterung rund um das Schiff (Gunwale / Dollbord)... Da sehen die Vermieter - wenn
man alles ehrlich meldet(!) - meist von einer "amtlichen Regulierung"  Zwinkernd Augen rollen Zunge ab - und selbst wenn, dann ist dafür ja nur ein kleiner
Teil der Kaution fällt, der dann einbehalten wird.
Also: wir haben bislang nie auch nur einen Bruchteil dessen an Kaution "verloren", was uns so eine Kautionsversicherung gekostet hätte.  Smiley
Vielleicht hilft Dir diese Einordnung ja ein wenig weiter MoFix...  Lächelnd

Schönen Tag und

viele Grüße

Frank




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