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Autor Thema: FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS  (Gelesen 13488 mal)

Offline bádoir

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FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« am: 23.10.2005, 19:44 »
Hallo miteinander!

Nun sitzen wir also wieder da, der Alltag versucht, hoffentlich erfolglos,
uns  zu  überwältigen und wir können auf eine schöne Urlaubssaison zürück-
blicken.

Da  könnte  man  doch mal alle für den Irlandurlauber wichtigen Flughäfen,
einschließlich  Stop-overs,  vergleichen.  Ganz  bewußt habe ich damit ein
neues  Thema aufgemacht und nicht an den etwas unglücklich verlaufenen Du-
blin-never-again-thread angeknüpft.

Ich  beschränke mich hier auf meine aktuellen Erfahrungen vom Herbst 2005,
andere  Mitschreiber  sind eingeladen, über weitere Flughäfen zu berichten
und Tipps zu geben.

Hier  soll  es weniger um eine Gesamtnote wie im Schulzeugnis gehen (immer
kann  man sich ja seinen Wunschflughafen nicht aussuchen), sondern um mehr
oder  weniger gute Einzelheiten und Tipps, sich darauf einzurichten. Manch
Unangenehmes  läßt  sich  so vielleicht meiden, und mit vielen Dingen kann
man besser umgehen, wenn man darauf eingestellt ist.

Die Freundlichkeit des Personals habe ich nur in Sonderfällen erwähnt. Die
persönliche  Atmosphäre  auf  Aran Mor wird man auf einem großen Flughafen
nie  finden, und auf ein in einer Hotelfachschule antrainiertes Dauergrin-
sen  kann  ich  auch verzichten. Mir reicht eine sachliche, zügige, zweck-
dienliche Abfertigung.

Und nochmal: Bitte kein "Airport-Bashing", obendrein sollen hier die Flug-
häfen beurteilt werden, nicht die Beurteiler.

Hoffentlich klappt's




MUC Terminal 2, Abflug 24.09.05

Terminal 2 war für mich eine Premiere, und so konnte ich als Neuling fest-
stellen, das die Beschilderung (wie auch im Terminal 1) gut ist.

Kommt  man vom Taxistand her, so wird man ganz zuvorkommend abgefangen und zum
Self-Check-In  geleitet.  Ist  mir  grundsätzlich gleich, nur hat man beim
persönlichen  Check-In  den  Vorteil,  das man je nach Tagesform der Ange-
stellten  mit  Übergepäck  davonkommt. Das ist für den 3-Wochen-Schiffsur-
lauber  wichtig. Der Computer schlägt aber über 20 kg Alarm, und so sollte
ich  pro  kg  12,33  Euro  ( *schluck*, neuer Tarif!) berappen. Nein, also
wirklich nicht! So wurde ich zur Chefin geleitet. Dort konnte ich in einem
beiderseits freundlichen Gespräch (wie man in den Wald hineinruft...) ein-
drucksvoll  die Nöte der christlichen Seefahrt schildern und kam "erleich-
tert" wieder heraus.

Trotzdem würde ich mich das nächste Mal vor dem Self-Check-In drücken; man
kann ja virtuell auf jemanden warten und dann ganz lässig zu einem anderen
Schalter schlendern.
Das schon mal alsTipp.
Der Zentralbereich 2 ist ebenso wie Terminal 1 reichlich mit Läden und Ga-
stronomie  bestückt.  Mein Favorit und bester Tipp bleibt allerdings "Airbräu"
 im  Terminal 1  mit einer Halben Selbstgebrautem für 2 (zwei) Euro,
fast  ebenso preiswertem und gutem Essen und einer sehr ansprechenden Ein-
richtung.

Aber  wir wollen ja weiter. Sicherheits-Check ohne Schuheausziehen (nur ei-
nen  hat's erwischt) war ok. Äußerst dankbar verzeichne ich schon seit ei-
niger  Zeit,  das  Laptops nicht mehr eingeschaltet werden müssen. Das ist
wohl Windows XP zu verdanken. Denn bis jeder dieses @*&$*# - Betriebssy-
stem  hoch-  und wieder runtergefahren hat, wäre das Flugzeug zur nächsten
HU fällig und der Pilot in Pension. Danke, Bill Gates!

Die  lineare,  erhöhte  Anordnung der Boarding Area erlaubt einen halbwegs
freien  Blick nach draußen aufs Vorfeld, was für mich nach wie vor zum Er-
lebnis "Fliegen" dazugehört (nein, es war nicht mein erster Flug!     ;) )

Hinterfragungswürdig  ist  aber  im  Zeitalter  vernünftigeren Umgangs mit
Energie,  ob für Terminal 2 wirklich eine so gigantomanische Halle notwen-
dig  war. Das ist in der Höhe nichts anderes als umbauter, beheizter Raum,
der  ungenutzt ist. Ehrlicherweise muß ich aber eingestehen, das das Ganze
nicht unästhetisch auf mich wirkt. Umweltneutral und architektonisch brillant
das Atrium zwischen Terminal 1 und 2.


FRA (Umsteigen)   24.09.05


Auf  einer  tadellosen  Piste  landete  ich  in  Frankfurt  zum Umsteigen.
Unverständlich:  Die  B-Gates ab 40 sind schlicht nicht ausgeschildert. Da
auch  viele  andere  Fluggäste  ratlos  herumirrten,  lag es wohl weder an
meinen  Augen  noch  an  meinem  Orientierungsvermögen. Auch eine zufällig
stattfindende    Fluggastumfrage   brachte   das   gleiche   zutage,   die
"Beschilderung"  wurde  -  in  einem  Fall recht lautstark- mit der Note 6
beurteilt.

Da  ist  schon die Geduld der Flughafenangestellten zu loben, die dieselbe
Frage  hunderte  Male am Tag beantworten müssen, die können ja auch nichts
dafür.

Warum ich die tadellose Piste erwähnt habe?

Nun,  im  Jahre  2000  hatte  ich das Vergnügen, auf einer der Startbahnen
(fragt  mich  nicht  welcher)  so heftig durchgerüttelt zu werden, daß ich
meinte, der Flieger rollt auf den Felgen.

Höchst  erstaunt  war ich, das dieser Kartoffelacker nach 5 offensichtlich
ergiebigen  Ernten  immer  noch  existiert. So eine materialbeanspruchende
Buckelpiste  auf  einem  Flughafen,  pardon,  Airport von Weltrang, sollte
man nicht mal als Reservepiste benutzen!

Transferzeiten: Die Homepage von FRA gibt keine Auskunft, nach meiner Beobachtung könnte der  Weg, wenn (!!!!!!) man sich blind auskennt,  in 30
Minuten zu verwirklichen sein. Realistische Berechnungen  ab 1 Stunde (weiteres siehe „LHR“ )


DUB (Ankunft) 24.09.05

Vielleicht hatte ich bisher Pech, aber ich habe in Dublin immer sehr lange
auf das Gepäck warten müssen. Nicht so dieses Mal. 20 Minuten nach dem An-
docken  hatte  ich  alles  auf dem Trolley, dabei war der Flieger voll be-
setzt,  und  mein Gepäck war durchaus nicht als erstes da, sondern gut im Mit-
telfeld. Das ist ein hervorragender Wert, hoffentlich bleibt es so.

Die   Beschilderung   ist,   glaube   ich,  auch  für  den  Ortsunkundigen
ausreichend,  und   der kurze Weg zum Parkplatz der Transferbusse verdient
eine Erwähnung.


DUB (Abflug) 15.10.05


Da  der  15.  Oktober  nicht  mehr  in  der  Hauptsaison  liegt, waren die
Schlangen  vor den Schaltern nicht sehr lange. Durch die Erfahrung von MUC
gewitzigt,  drückte ich vor dem Self-Check-In, landete dann allerdings bei
einem Berufsanfänger, der alles recht genau nahm; aber bei einer Kollegin,
die er zu Rate zog, war beim Übergepäck doch noch etwas Verhandlungsspiel-
raum. Hier kostet das Kilo übrigens nach wie vor "nur" 8,50 EURO

Begeben  wir uns zum Sicherheitscheck. Tatsächlich: Alle müssen die Schuhe
ausziehen.  Über Sinn und Unsinn dieser und anderer Maßnahmen zu diskutie-
ren, gehört nicht in diesen thread, aber wenn man es so machen will, soll-
ten schon die Voraussetzungen dafür gegeben sein.

Als kleineres Übel sehe ich, daß die Schuhe, mit denen man weisgottwo her-
umlatscht,  in den selben Art von Behältern über das Band laufen, in denen
man  Gürteltaschen,  Schlüsselbunde usw. ablegt. Das finde ich nicht opti-
mal.

Problematischer  ist  aber,  daß man hier auf einmal die doppelte Zeit für
den  Check  benötigt, ohne daß die Kapazitäten erhöht wurden. Obwohl nicht
viel los war, stauten sich die Leute, die ihre Schuhe anzogen, und auf dem
gnadenlos  weiterlaufenden Förderband purzelten schwere Rucksäcke über Fo-
toapparate  usw. Das ist ein unmöglicher Zustand, und ich möchte mir nicht
ausmalen, wie es da in der Hauptsaison zugeht.

Aber  anstatt  traumtänzerisch  auf  Verbesserung zu hoffen, gebe ich euch lieber zwei Tipps:

1.  Organisiert  euer  Handgepäck  so, das ihr es mit einem Griff vom Band
"retten" könnt, die Schuhe haben Zeit.

2.  Zieht die ohnehin praktischen Bootsslipper aus Leinen (ohne Schnürung)
an. Da ist man schnell raus und genau so schnell wieder drin.

Geschafft.  Zum  Abschiedspint  begebe  ich  mich  in  die  Gate Clock Bar
(Terminal B). Restlos überfüllt. Also schweren Herzens in die Bailey's Bar
im  Terminal  C.  Unverändert ist dort die betont ungastliche, ja geradezu
abweisende  Einrichtung. Der optische Eindruck des Teppichbodens wird wir-
kungsvoll  von  einer  süßlich-modrigen Duftnote unterstrichen. Sitzplätze
sind  unter  diesen  Voraussetzungen natürlich kein Problem, aber wenn ich
schon  mal  in Irland kleben bleiben werde, dann doch bitte nicht mit dem
Finger unter dem unvorsichtigerweise herangezogenen Tisch.

So  etwas  ist  für den Hauptstadtflughafen eines boomenden Landes absolut
unwürdig!

Mein Tipp: Lieber ein Stehpint in oder auch neben der Gate Clock Bar. Für´n Euro mehr gibt es bei „Wrights“ übrigens Sandwiches, die den Namen noch verdienen

Die  übergroße  Glasfassade  des  Terminals  C  verleiht  dem Ganzen einen
luftigen, hellen, sehr angenehmen Charakter. Wenn allerdings die Sonne di-
rekt  hineinscheint, kommt zum Schluß auch noch der heftigste Kritiker des
Irischen  Klimas ins Schwitzen, und das arme Personal kann auf den Monito-
ren  fast nichts mehr entziffern. Hier wäre eine variable Schattierung an-
gebracht.  Tipp zur Selbsthilfe: Als unterstes ein leichtes T-Shirt anzie-
hen.

Zur Zwischenlandung geht es nach

LHR (14.10.05)

Heathrow  ist  eine erste Adresse für Leute, die sich über Bewegungsmangel
bem  Fliegen  beschweren. Lange Wege sind bei einem Großflughafen aber un-
vermeidlich,  drum  mein  Tipp:  Schleppt nicht zu viel einzelne Tüten mit
Einkäufen  vom  Abgangsflughafen  mit euch rum, oder nehmt wenigstens eine
große Stofftasche zum Umhängen mit.

Die Beschilderung ist relativ kleinflächig, bietet aber durch die schwarz-
gelbe Farbgebung einen hervorragenden Kontrast zum übrigen bunten Reklame-
gedöns. Tipp: In der umgekehrten Richtung muß man allerdings beachten, das
Flüge nach Irland als "Domestic" gelten.

Trotz  dieser (imperialistischen?) Marotte würde ich die Wegweisung in LHR
in Kontrast und Dichte als sehr gut bezeichnen.

Unverständlicherweise  muß  man  auch  als  Umsteiger  nochmal  durch  den
Sicherheitscheck.   Auch   das   Personal  teilte  meine Meinung. Ohne
deren Plauderrunde zu stören, deponierte ich meine Sachen auf dem Band und
nahm sie am Ende wieder runter. Basta.


Dann  gilt es, hier (Terminal 2) das etwas andere Abfertigungsverfahren zu
beachten. Man sammelt sich im Zentralbereich und wartet, bis auf den Moni-
toren  erscheint,  zu welchem Gate man sich zu begeben hat. Das wäre alles
kein Problem, wenn diese Info nicht oft auf den letzten Drücker erscheinen
würde.  So  liest  man  auf einer Infotafel, daß man 20 Minuten bis zu den
letzten  Gates  braucht,  aber  die Fluggäste nach Zürich erfuhren erst 15
Min. vor Abflug, wo sie überhaupt hinmüssen. Da ist Fliegen noch ein Aben-
teuer. Der Flug nach MUC wurde immerhin 25 Min vor Abflug angezeigt.
Mein  Tipp: Ruhe bewahren und noch einmal: Spurtstarke, bequeme Bootsslipper
und unkompliziertes Handgepäck.

Die Abfertigung erfolgt so zügig, wie man sich zum Gate begeben hat, aber
dann  hakt es: Nach Auskunft des Piloten ist um diese Zeit (20.00) Rush-
hour  in  LHR, und 30 Min Warten auf Freigabe ist eher im unteren Bereich.
Auch das ist bei einem Großflughafen wohl nicht vermeidbar.
Mein  Tipp:  Viel  Lesestoff  und  evtl.  Abholer  am Zielflughafen darauf
vorsorglich hinweisen.

Transferzeiten: Die Homepage gibt bis zu 70 Minuten an. Das könnte von einem strammen Marschierer und durchwinkender Sicherheitskontrolle unterboten werden, aber darauf würde ich auf keinen Fall rechnen. Wegen zahlreicher Unwägbarkeiten
würde ich Verbindungsangebote unter 2 Stunden auf jeden Fall ablehnen.

Welche Unwägbarkeiten, wird sich der Wenigflieger fragen. Für diese ein paar Tipps:

1.  Keiner hängt gerne lange auf Flughäfen rum, darum neigen nicht spezialisierte Reisebüros dazu, die Transferzeiten zu kurz anzusetzen. Aber gerade auf dem Hinflug ist Pünktlichkeit wichtig wegen des anschließenden Transfers. Der Fahrer erfährt zwar von einer Verspätung in DUB, BFS oder wo auch immer ihr ankommt, aber dort weiß keiner, daß euer erstes Leg verspätet war und ihr den Anschlußflug nicht erreicht habt.

2. Jede Warteschleife vor der Landung kostet Zeit, und Umsteigeflughäfen sind meist sehr „busy“

3. Die Philosophie der Sicherheitskontrollen kann sich jederzeit ändern.

4. Bei höherem Fluggastaufkommen kann es Staus geben, ganz besonders bei den teilweise engen Durchgängen in LHR

5. Je kürzer die veranschlagte Transferzeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß das Gepäck mit einer späteren Maschine ankommt oder daß es Irrläufer gibt.


MUC (Terminal 2, Ankunft 14.10.05)

Das  lineare  Konzept  von  Terminal  1  hat  man  wegen  der Nachteile in
Stoßzeiten aufgegeben, damit zwangsläufig aber auch die Vorteile der Über-
sichtlichkeit  und  der kurzen Wege. Der lange Weg zum Gepäck ist aber gut
ausgeschildert, und die in LHR trainierten Füße werden auch das schaffen.

Kommt  man  aber  dann  an  den Förderbändern an, glaubt man, daß Hirn und
Netzhaut doch noch nicht genug durchblutet sind. Die Riesen- Flachdisplays
sind kaum lesbar. Alles versammelte sich bei dem zufällig gerade anlaufen-
den  Band,  auf  dem Display war aber  Glasgow zu entziffern, in
der zweiten Zeile begann ein Wort mit H...... Naja, das wird's schon sein.
Und  so  wartete alles, während das Gepäck am anderen Ende der Halle schon
längst  fröhlich  seine Runde drehte. Des Rätsels Lösung und ein Tipp:
Nur die  deutlich  auf  einem  schmalen blauen Untergrund erscheinende Schrift
gilt,  alles  andere entsteht zufällig in den Tiefen des digitalen Univer-
sums.

Immenser  technischer  Aufwand mit dem Informationsgehalt einer blinkenden
60 Watt-Birne. Wir sind wieder in Deutschland.

Lobenswert  ist  allerdings  die  Fördertechnik. Während am Terminal 1 die
Koffer hart aufs Band knallen, werden sie hier über eine Art Weiche sanft
draufgeschoben. Das ist gut gelöst.


Zusammenfassung:

Wie im übrigen Leben trifft man in Flughäfen auf Mittelmaß, gute Lösungen,
und ein paar echte Kopfschüttler.

Aber  um wieviel härter wäre der Übergang in den Berufsalltag, wenn im Ur-
laub alles perfekt wäre?


Aber mal ganz im Ernst:

Was ich hier an Mißständen festgestellt habe, muß man auch in Relation zum
ganzen hochkomplexen Organismus "Flughafen" sehen. Hier haben vielleicht 5 %
der an diesem System Beteiligten mehr oder weniger große Fehler gemacht.

Die  habe  ich hier gezeigt und auch genügend darüber gelästert. Aber dazu
gehört  auch,  darauf  hinzuweisen, daß 95 % aller Menschen, die Flughäfen
planen,  bauen,  betreiben  und sich täglich mit den vielfältigen Wünschen
der  Kunden  auseinandersetzen, hervorragende Arbeit leisten. Denen gehört
mein ehrlicher Respekt.

bádoir
« Letzte Änderung: 25.10.2005, 23:43 von bádoir »

Offline Holger

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #1 am: 23.10.2005, 20:44 »
Frankfurt Rhein/Main

Der Flughafen liegt direkt am Frankfurter Kreuz BAB 3 / BAB 5 und ist damit mit dem Auto leicht zu finden. Die übrige Verkehrsanbindung ist gut. Ein ICE hält im neuen Flughafenbahnhof. Falls man im Frankfurter Hauptbahnhof umsteigen muss, kann man mit der S-Bahn direkt zum Flughafen fahren. Der Flughafen hat zwei Terminals. Terminal 1 mit den Bereichen A, B und C und der neuen Terminal 2, mit den Bereichen D und E. Vor der Anreise ist auf jedem Fall zu klären, zu welchem Terminal man will, sonst kann der Weg recht lang werden. Die beiden Terminals sind mit der so genannten Skyline verbunden. Eine Art Transrapid, nur langsamer und die Sache mit dem Magnetantrieb hat man auch nicht hinbekommen.

In den Terminals sind Ankunft- und Abflugbereich jeweils übereinander angelegt. So das man, wenn man mal jemanden abholen will, wieder die Information benötigt, wo der Flug ankommt. Die Info sieht wie folgt aus: „1B“, also Terminal 1, Bereich B. Da man hoffentlich das Richtige Terminal gewählt hat, einfach den Ausschilderungen folgen. Wenn man im falschen Terminal ist, muss man mit der Skyline fahren. Es gibt keine Verbindung, die man zu Fuß bewältigen kann. Die Skyline ist im übrigen kostenlos.

Sollte man jemanden Treffen wollen, bietet sich die Verabredung am Meetingpoint an. Alternativ ist der Italiener daneben zum Warten auch geeignet. Es gibt viele Einkaufsmöglichkeiten, Mietwagenfirmen, Buchläden, Restaurants, Boutiquen und was man sonst so nicht braucht. Hier lassen sich längere Wartezeiten angenehm überbrücken. Als Geheimtipp empfehle ich McDonalds im Terminal 2 (nicht Terminal 1!!!) hier hat man einen Ausblick auf die Start-/Landebahnen.

Neben den Flughafen gibt es „fremde“ Parkhäuser. Hier parkt man billiger. Es bietet sich auch an, wenn man mit dem Auto anreist, den Parkplatz frühzeitig zu buchen, dann gibt es einiges an Rabatt (bis 50%).

Infos unter http://www.frankfurt-airport.de

Gruß

Holger
"Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden." - Bertha von Suttner

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Offline Rüdiger Steinacher

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #2 am: 28.10.2005, 12:38 »
 ;DLieber Herr Gerhard Meyer, alias badoir,
Ihre Ausführungen sind nicht uninteressant, leider fehlen mir die konkreten Tips in Kurzform, wie ich am besten zum Check in komme. MUC ist da sicher über jeden Zweifel erhaben, vom Krautacker haben Sie es ja nicht weit. Bei Dublin dürften meine Beschwerden vom Juni schon gewirkt haben und im Oktober ist es ja auch schon etwas ruhiger. LHR hat noch nie Probleme bereitet. Über Belfast haben Sie keine Meinung. Also wenn Sie schon Tips geben bitte schön aufgelistet nach Flughafen und in Kurzform ohne literarische Ausschmückung. Wie und wo einchecken, Sicherheitscheck, Boarding etc. Als "Experte" hatte ich von Ihnen schon etwas mehr erwartet. Gruß RJS

Offline FrankH

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #3 am: 28.10.2005, 12:45 »
hallo?

was ist das denn für ein ton herr steinacher??? wenn er es so auschmücken will kann er so habe ich mehr zum lesen, sie sind ja auch immer mit bemerkungen nicht sparsam. wie zb bei den top 5 der liegeplätze.......


gruß
frank
alles bleibt anders

Offline tvs

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #4 am: 28.10.2005, 16:49 »
Hallo,

kann mich nur wundern!
Jetzt hat sich bádoir so viel Mühe gegeben und viel Zeit investiert um einen netten Beitrag zu schreiben und schon wieder wird gekrittelt.
Herr Steinacher, Sie schießen leider zu oft übers Ziel hinaus.
Tut mir leid, aber das mußte ich mal los werden.
Wir wollen hier ja keinen Shorttalk führen.
Im Schnellstil wie:
Hallo,
Irland ist super
Gruß
 ;D
Da wäre ich nicht Forumsmitglied.
Ich hoffe es wird jetzt nicht wieder ein endloses Hickhack entstehen.

Aber bádoir, offensichtlich haben es Flughafenthemen in sich... ;D ;D ;D

Gruß, Tom

Offline ukmueller

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #5 am: 28.10.2005, 17:15 »
Ja, Gerhard, schreib nicht immer so viel. Dieses Forum soll nicht durch Humor verwaessert werden.  Immer sachlich bitte und die allgemeinen mitteleuropaeischen Umgangsformen nicht vergessen!
 ::)
....and may I die in Ireland.

bulli

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #6 am: 28.10.2005, 18:05 »
Liebe Leute

Mir gefällt Gerhards Schreibstil sehr, auch sein Humor, was den sachlichen Informationsgehalt seiner Beiträge betrifft bleiben keine Wünsche offen.

Leider kann man das nicht von allen Teilnehmern an diesem Beitrag sagen.

LG Richard

Offline Meggy

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #7 am: 28.10.2005, 18:47 »
hallo Zusammen - schliesse mich entschieden der Mehrheit an;  finde Badoirs Beitrag sachlich vollkommen ausreichend und herrlich amüsant zu lesen - genial - vielen Dank für die Mühe die Du Dir da gemacht hast Gerhard. Herr Steinacher man kann' s mit der Kritik wirklich auch übertreiben!

Liebe Grüss
Meggy
« Letzte Änderung: 01.11.2005, 12:07 von Meggy »

Offline Christian S.

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #8 am: 28.10.2005, 18:48 »
Hallo,


ich habe mich bisher sehr wenig an bestimmten Grundsatzdiskussionen beteiligt, aber heute muß es sein.

Da schreibt Gerhard einen wirklich netten, lesenswerten aber gleichsam nützlichen Beitrag und dann? Dann wird schon wieder von bestimmter Seite rumgepampt und immer auf der alten Leier rumgetrammpelt.  :(
Tut mir Leid Herr Steinacher, aber für solche Beiträge von Ihnen habe ich kein Verständniss, das haben sie doch eigentlich nicht nötig, oder? Ich bin sehr verwundert was das soll .......

Gerhard, das war ein super Beitrag, weiter so.  :D ;D ;) 8) ::)


Es grüßt ein Heimweh habender
Christian
Am See is' schee!

Offline bádoir

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #9 am: 28.10.2005, 22:26 »
Hallo Freunde!

Gerade komme ich vom Krautacker heim, habe mit einem kräftigen Tritt an einen Stein meine ach so lehmverkrusteten Stiefel gereinigt, schalte den Computer ein, und sehe eure positiven Rückmeldungen.

Darüber habe ich mich ehrlich gefreut. Man weiß ja nicht immer, wie sowas ankommt, Geschmäcker sind nun mal verschieden. Schon in der Schule reichte es nicht immer für gute Aufsatznoten. Wenn meine Meinung nicht die des Lehrers war, schaute es schlecht aus mit  der „Eins“. Verbiegen habe ich mich nie lassen, und damit bin ich über ein halbes Jahrhundert alt geworden (sonst wäre ich wohl noch viel älter).

Doch ich bin andererseits auch kompromißbereit. Für die Freunde des kurzen, tabellarischen Stils habe ich für Halloween eine auf schlappe zwei  DIN A4-Seiten beschränkte Gruselstory auf Lager.

Aber ich warne euch, ihr Freunde des Telegrammstils!. Soviel auf 2 Seiten konzentriertes Grauen erfordert viel Stärke!!

Also zieht am Montag euer weitestes Gewand an, damit die Gänsehaut Platz hat, haltet die Digitalistropfen bereit, und dann könnt ihr den Computer starten!

Euch allen wünsche ich ein schönes, friedliches Wochenende, ein stilgerechtes Halloween, und daß ihr nicht von allen Heiligen verlassen seid!

Euer

bádoir

Offline ukmueller

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #10 am: 28.10.2005, 23:03 »
Hi Badoir alias Gerhard   ::) , Hi y'all

Noch etwas zum eigentlichen Thema: Flughaefen.

Der beste Flughafen in Deutschland (den ich kenne) ist NRN, Niederrhein in Weeze. Zumindest um nach Shannon zu fliegen.
Auf der gruenen Wiese, nichts los, leichte Anfahrt, leicht/billig zu parken.  

Und CGN fuer German Wings hat mir auch sehr gefallen, da war naehmlich in dem neuen Terminal auch sehr wenig los.

Der allerbeste Terminal um nach Irland zu fliegen ist Terminal E in Boston. Aber das nuetzt Euch nicht viel. ;D

Aber meine Frage an Gerhard: Musstes Du wirklich ueber FRA und LHR buchen?  Gibt es nichts direktes fuer einen humanen Preis?  Diese Zwischestopps mit Flugzeugwechsel sind doch was der Angelsachse "a pain in the ass" nennt und dabeierhoeht sich doch das Risiko von verpassten Anschluessen, Verspaetungen, etc.

schoenes Wochenende an alle
gruss
Uve
....and may I die in Ireland.

Offline bádoir

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #11 am: 28.10.2005, 23:19 »
Hi Uve

"Musstest  Du wirklich ueber FRA und LHR buchen?  Gibt es nichts direktes fuer einen humanen Preis?"

Nein, leider nicht, direkt gab es nicht mal was für inhumane Preise, außer Start= 0600, das heißt spätestens 2 Stunden nach Mitternacht aufstehen. Da ich weder im Krähen noch im Eier legen bewandert bin, habe ich diese Möglichkeit verworfen

Gäääääääääääähn!

bádoir

Offline Christian S.

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #12 am: 29.10.2005, 10:25 »
Moin Forum,


na Gerhard, man muß ja nicht immer von MUC aus fliegen, aber ich denke die Reise mit der Bahn woanders hin ist nicht so der Brüller mit deinem Gepäck.
Wobei ich das auch schonmal nach Stuttgart gemacht habe, war aber auch eine halbe Weltreise.  ;)
Mein Flughafenfavorit ist nach wie vor Kerry. Klein, gemütlich, überschaubar und schnell.

Schade das ich an Halloween in der Flammenhölle sein werde (die ganze Woche), ohne Internetz, aber das läßt sich ja sicher nachlesen.  8) ;D ;)



Gruß vom See
Christian
Am See is' schee!

Offline Panta Rhei

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #13 am: 29.10.2005, 11:29 »
Hi Kaptein,
freut mich, mal wieder was von dir zu hören! :)
Ein herzliches Ade aus Oberfranken!
Wolfgang

Offline Christian S.

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Re:FLUGHAFEN - TESTS UND -TIPPS
« Antwort #14 am: 29.10.2005, 11:34 »
Servus Kaptein,

du hast es auf den Punkt gebracht, in deiner unnachahmlichen Weise, super das du auch mal wieder reinschaust!  ;D :D

Gruß vom sonnigen See
Christian
Am See is' schee!