Shannon-Forum

Autor Thema: Wasserstand Erne  (Gelesen 11742 mal)

Offline zander02

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Wasserstand Erne
« am: 28.05.2019, 17:22 »
Hallo Skipper's

wie schaut es eben mit dem Wasserstand am Erne aus? Hoch -Erhöht- oder Normal?
War jemand die letzten Tage am Erne? Kurze Info wäre Nett !!

Gr.Klaus

Offline lisnarick

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #1 am: 28.05.2019, 21:59 »
Hallo Klaus, 
unter www.waterlevel.ie  findest Du Messstationen am Erne ( keine nordirischen *).
Im Filter eingeben 36019 Belturbet (heute 0,55m) oder 36171 Foalies Bridge (heute 0,81m).
Nach meiner Erfahrung bedeutet das mittleren bis eher niedrigen Wasserstand ( in der 3.Märzwoche war der Pegel in Belturbet knapp 2m, bei meiner Ankunft dort Ende März immer noch um 1,5m).
* Der Wasserstand spielt meine Erachtens nur am UpperLE eine Rolle, am LowerLE ist das kaum von Bedeutung.

Gruss lisnarick

KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #2 am: 04.10.2019, 16:06 »
Aktuelles Bild (Heute Mittag) aus Haughtons Shore

Offline Pebbles

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #3 am: 07.10.2019, 21:05 »
moinsen,

was macht der wasserstand, existiert immer noch das verbot von abc und mhm

am mittwoch gehts wieder los, und das steak in ballyconnel ruft schon

habt ihr infos?

grüße
pebbles

Offline Panta Rhei

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #4 am: 08.10.2019, 01:01 »
Naja, mit dem geschätzt 500g-Steak vom Anglers Rest intus gewinnst du die entscheidenden Zentimeter für die Brückendurchfahrt in Ballyconnell... ;-)
« Letzte Änderung: 08.10.2019, 01:04 von Panta Rhei »
Ein herzliches Ade aus Oberfranken!
Wolfgang

Viennaboy

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #5 am: 08.10.2019, 09:55 »
Naja, mit dem geschätzt 500g-Steak vom Anglers Rest intus gewinnst du die entscheidenden Zentimeter für die Brückendurchfahrt in Ballyconnell... ;-)


hahahahahahaha made my day!!!!!!

KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #6 am: 08.10.2019, 10:20 »
Naja, mit dem geschätzt 500g-Steak vom Anglers Rest intus gewinnst du die entscheidenden Zentimeter für die Brückendurchfahrt in Ballyconnell... ;-)

Oh, soll er nur das kleine Filetssteak nehmen ?  ;D

Solltest Du in den Kanal kommen , kannst Du auch vor der zweiten Schleuse liegen bleiben , wenn es schon spät ist . Von dort aus kannst Du auch zu Fuss in den Ort gehen … die Pommes gleich wieder ablaufen

Offline Pebbles

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #7 am: 08.10.2019, 11:47 »
moinsen,

ich komme in den kanal von belturbet

nach dem steak gehts dann noch zu molly, nur so können die pommes schwimmen und das steak im magen-darm trakt verdaut werden.

mahlzeit und slainte

Offline Stevie

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #8 am: 08.10.2019, 15:28 »
Aktuell ist der Shannon-Erne Waterway wegen eines umgestürzten Baumes zwischen Erne und Schleuse 1 nicht befahrbar. Außerdem ist der Wasserstand immer noch sehr hoch (in Ballyconnell unter 3,20m), so dass Boote mit Flybridge hier sowieso nicht weiterkommen.

Ein weiteres Problem ist die Lady Craigavon Bridge im Upper Lough Erne. Hier beträgt die aktuelle Durchfahrtshöhe 2,90m. D.h. Boote mit Flybridge können die Brücke aktuell nicht passieren. Aghinver Boat Company hat die Anreisen für morgen daher von Belturbet nach Lisnarrick verlegt.

Gruß Stevie

KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #9 am: 08.10.2019, 15:28 »
Uih , Pebbles……….

Aktuell ist der Shannon-Erne Waterway wegen eines umgestürzten Baumes zwischen Erne und Schleuse 1 nicht befahrbar. Außerdem ist der Wasserstand immer noch sehr hoch (in Ballyconnell unter 3,20m), so dass Boote mit Flybridge hier sowieso nicht weiterkommen.

Ein weiteres Problem ist die Lady Craigavon Bridge im Upper Lough Erne. Hier beträgt die aktuelle Durchfahrtshöhe 2,90m. D.h. Boote mit Flybridge können die Brücke aktuell nicht passieren. Aghinver Boat Company hat die Anreisen für morgen daher von Belturbet nach Lisnarrick verlegt.

Gruß Stevie
Wird leider nichts mit Steak in Ballyconnel. Da Du von Belturbet aus fahren wolltest , denke ich mal Du bist bei ABC, da geniesst Du dann jetzt den Erne bis zur Lady C Bridge. 

Mal ein paar Tips gleich :

Von der ABC-Marina aus :

- wenn ihr am Mittwoch wieder abgebt , ins Mollys in Irvinestown am letzten (Dienstag) Abend. Fragt JP nach einem Taxi , ich denke der fährt euch selber hin.

In Enniskillen :

- Cafe Merlot (Church-Street oder Broadmeadow-Place), wirklich gutes Essen unserer Meinung nach. Dieses Jahr waren wir zwar nicht da, aber nächstes Jahr wieder 
- Granny Annies (Townhall-Street) , ehemalige Linnen-Hall. „Irische“ Systemgastronomie, haben wir auch in anderen Orten schon gesehen , aber lecker und reichlich. Wundert euch nicht , wenn ihr gefragt werdet ob ihr die Rechnung wollt, wenn ihr nichts mehr bestellt 
- Jolly-Sandwich (Townhall-Street), leckere Sandwich und andere Sachen für zwischendurch. Schmeckt sehr gut , ist aber auch total beliebt und daher sehr gut frequentiert 

Carrybridge :

- Im Carrybridge Hotel gabs auch immer gutes Essen, waren aber schon lange nicht mehr da weil wir in Tullyinishmore immer selber kochen (Schinkennudeln mit Rasher)


« Letzte Änderung: 08.10.2019, 15:35 von KarlHwrede »

Offline Stevie

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #10 am: 08.10.2019, 15:31 »
Pebbles weiß bereits Bescheid und wird in Lisnarrick sein Boot übernehmen. Eine Alternative für eine gutes Steak ist z.B. Horseshoes & Saddlers in Enniskillen http://www.horseshoeandsaddlers.com

Gruß Stevie

KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #11 am: 08.10.2019, 15:34 »
Pebbles weiß bereits Bescheid und wird in Lisnarrick sein Boot übernehmen. Eine Alternative für eine gutes Steak ist z.B. Horseshoes & Saddlers in Enniskillen http://www.horseshoeandsaddlers.com

Gruß Stevie

Das hab ich mal gleich notiert fürs nächste Jahr ...

Offline Pebbles

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #12 am: 08.10.2019, 16:57 »
moinsen aus dem nördlichen odenwald,

yipp ist zwar traurig, zumal ein guiness und ein wiskey bei molly in ballyconnell, das trübt das ganze gewaltig

danke für die tipps , enniskillen waren wir schon 2 mal

und das mit der lady-brücke mal sehen, dann wird das boot klein gemacht und durch gehts, die inver princess hat nur 2,60 m ab wasser

in carrybridge gabs vor jahren leckere burger

egal nicht jammern, solang ein handbreit wasser unter dem kiel ist, wirds schon

übrigens den besten äppler gibts nur im odenwald   ;) ;D

KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #13 am: 08.10.2019, 16:59 »
Vielleicht wird der SEW ja noch wieder frei, Kopf hoch.

In Eniskillen ordentlich Essen, das senkt das Boot nochmal ein bisschen ab :-)

Offline Stevie

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #14 am: 09.10.2019, 09:32 »
Bitte vorsichtig sein! Die Höhe der Princess liegt inkl. Windschild bei 2,80m. Das variiert aber durchaus etwas, je nach Füllstand der Tanks.

Gruß Stevie

Offline Volpi

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #15 am: 13.10.2019, 18:19 »
Hallo Erne-fans und Kenner,

Sehe ich auf unserer bereit gestellten Karte welche Anleger schwimmend sind und welche fest? Bei der Tourplanung ist es zienlich sch... wenn das geplante Ziel deutlich unter Wasser steht.  Da nur ich die Gummistiefel habe wäre es mein Part abzusteigen was aber für einen Spaziergang am nächsten Morgen eher kontraproduktiv  wäre. Alleine spaziert es sich so einsam.
Wie sehen Eure Vorschläge aus?

Viele Grüsse aus Berlin
PETRA

KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #16 am: 13.10.2019, 18:27 »
Hallo Petra,

bei Waterwasy Irland kannst Du anscheinend auf der interaktiven Karte sehen, ob es ein fester oder ein schwimmender Anleger ist..

Für den Erne zum Beispiel : http://wwi.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=32c9a6df2f294a8ba33daa1e6f421f49

Wobei Tully Inischmore noch als fest läuft , da aber schwimmende auch sind....

Hmmmm

Gruss
Karl-Heinz
« Letzte Änderung: 13.10.2019, 18:31 von KarlHwrede »

Offline Stevie

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #17 am: 14.10.2019, 10:31 »
Hi Karl-Heinz,

prinzipiell hast du Recht (auf den Anleger klicken, dann steht fixed/floating in der Beschreibung). Allerdings scheinen die Daten nicht sonderlich gut gepflegt zu sein. Crom und Carrybridge sind z.B. seit einiger Zeit "floating", stehen aber als "fixed" in der Karte. Also nur begrenzt hilfreich. Der Wasserstand ist aber aktuell auch wieder auf dem Weg nach unten. Im Upper Lough minus 30cm seit dem 08.10.

Gruß Stevie


KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #18 am: 17.10.2019, 13:10 »
Pebbels, wie war es denn jetzt mit dem Hochwasser, konntet ihr den Urlaub trotzdem geniessen ?

Offline Pebbles

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #19 am: 22.10.2019, 20:00 »
moinsen,
tschuldigung das ich jetzt erst ein paar zeilen  schreibe.

der 10 tage tripp war schön, zu sehr schön hätte das wetter besser sein können.
aber naja es ist irland und es ist oktober.
dafür war das guiness und die steaks und das curry eine wucht.

wir wollten in knockninny anlegen, doch nach anleinen haben wir gesehen wir kommen nicht ans land.
der anleger war in richtung land unterwasser. einen badeanzug hatten wir nicht dabei leider.

die ladybridge haben wir am samstag passiert mit etwa 25 cm abstand zwischen boot und brücke.

den kanal haben wir nicht befahren. der weg vom kanal nach belturbet und wieder zurück war mir zu heftig,
wegen der strömung, teilweise mußte ich mit den bustern arbeiten.

in enniskillen unter den beiden brücken mußte ich am donnerstag sogar mit vollgas fahren so stark war
die strömung. da ging es nur cm-weißer vorwärts, wahnsinn.

beim anlegen in carrybridge hatte ich auch probleme mit der strömung. hatte ich das boot endlich richtig ausgerichtet
und gedacht es klappt, oh mann mußte ich abbrechen und das ganze nochmal. gewundert hatte ich mich das dort an dem
öffentliche anleger nur privat-boote geparkt waren. so mußten wir an dem etwas kleineren anlegen. Und morgens drauf
ich wollte gerade wasser tanken kam ein typ und meinte wir sollten verschwinden weil private-boote kommen zum pumb-out.

jedenfalls haben wir in molly´s bar, pub in irvenistown am anfang und am ende gespeist, das chicken-curry und das steak mit
pfeffersauce ein gedicht.
im belturbet im seven-horses war das curry nicht so gut auch die pfeffersauce war ein wenig fad. 
aber dafür die guiness und der wiskey in der yukon-bar.

und zur brexit-diskussion, also in nordirland sollte man damit nicht anfangen, da fällt gleich der vorhang.

so das war es jetzt erstmal

grüße
aus dem nördlichen Odenwald






KarlHwrede

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #20 am: 22.10.2019, 21:00 »
Hallo und willkommen zurück,

soll ausrichten, in Belturbet das nächste mal die Ente nehmen :-)

Schön das es trotz der widrigen Umstände ein schöner Urlaub war. Mit der Strömung in Enisskillen kann ich vorstellen, das war bei uns schon heftig. Ihr hattet eine Princess, oder ?

Gruss
Karl-Heinz


Offline Stevie

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #21 am: 23.10.2019, 09:55 »
Vor dem neuen Anleger in Carrybridge muss man bei starker Strömung dringend warnen. Die Strömung durch die Brücke steht genau auf den Fingern des Anlegers und macht es sogar gefährlich dort anzulegen. Insbesondere weil die Finger nicht gerade stabil und etwas kurz sind. Die Strom-Säulen am Ende des Fingers sind auch eine Schnapsidee und hätten auf den Steg an Land gehört. Alles in allem eine Fehlkonstruktion, an der sich schon einige (auch erfahrene) Leute die Boote beschädigt haben.

Gruß Stevie

Offline Snetterton

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #22 am: 27.03.2020, 20:56 »

Hallo Forumsgemeinde, ich wärme ein Thema vom vergangenen Jahr auf, das kürzlich von Joesy im Corona- Thread wieder zur Sprache kam: das Wetter und die Wasserstände im September. Leider können wir zur Zeit nur vom nächsten Bootsurlaub träumen, aber alte Erfahrungen auszutauschen bringt ja auch Abwechslung im Ausgangsbeschränkungs-Modus.

Nun zum Thema: bisher hatten wir im September meistens besseres Wetter als im April / Mai, und der Wasserstand am Erne war manchmal eher zu niedrig als zu hoch. 2006 war am SEW im September kurz mal Hochwasser, aber sowas wie September / Oktober 2019 hatten wir noch nicht.

Wir mussten sogar unsere Ziele am Erne aufgeben, weil wir von CoS kommend in Ballyconnell nicht durch die Brücke gepasst haben. Andere Forumsmitglieder haben vom Erne berichtet, dass es auch an der Lady-C-Brücke knapp war. Da hatten wir noch nie ein Problem.

Mich würde einfach mal interessieren, welche Erfahrungen Ihr zu diesem Thema schon gemacht habt. Bleibt gesund und bis bald in Irland!

Gruß aus Franken, Snetterton

Offline paolo

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #23 am: 27.03.2020, 21:34 »
Hi Snetterton, vor ein paar Jahren bin ich mit meinem Freund Werner von CoS aus kommend bei angezeigten Wasserstand von 3,20m durch die Ballyconnel Brücke mit einem Duke (angegebener Airdraft bei abgeklapptem Bügel auch 3,20) zu Tal gefahren. Hat sogar schadlos geklappt... Habe damals hier im Forum einen ausführlichen Bericht geschrieben.
Ein paar Tage später sind wir dann durch die Lady Craigavon Brücke durch. Das war zwar knapp, aber letztlich überhaupt kein Problem. Inwieweit der Wasserstand in der Zwischenzeit gefallen war, kann ich aber nicht sagen
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Offline lisnarick

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #24 am: 28.03.2020, 14:08 »
/Users/albrecht/Desktop/P4050027.jpg/Users/albrecht/Desktop/P4060028.jpg

Ein Versuch, 2 Bilder zu zeigen betr. Hochwasser am Erne. beide sind vom April 2010, Tully Inishmore,feste jetties. 1. ohne Boot um 18.30 Uhr 2.am Folgetag um 8.45 Uhr (eine neben mir festgemachte Carlow beim Ablegen, ich -solo- hatte dann anschliessend sehr nasse Füsse), ca. 20cm Wasseranstieg.
Das war am Erne meine unangenehmste Erfahrung bisher betr. Wasserstand.
ich schick das mal ab; wenn es klappt, schreibe ich noch eine zweite Nachricht zum Thema.  Gruss  lisnarick.

Offline lisnarick

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #25 am: 28.03.2020, 14:21 »
Hier jetzt hoff. die Bilder.

Offline Manni59

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #26 am: 28.03.2020, 14:43 »
Ich bin bisher bei meinen 15 oder 16 Irlandtouren immer vom Hochwasser verschont geblieben. Wir waren immer Ende April Anfang Mai unterwegs.
Gruß Manni

Offline lisnarick

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #27 am: 28.03.2020, 15:35 »
Das zeigt Bilder von der eigentlich erwarteten Hochwasserzeit.
Ihr kennt den Spruch:
Im Winter/Frühjahr liegt Fermanagh im Erne, im Sommer/Herbst liegt der Erne in Fermanagh.

Meine Erfahrungen über jetzt etwa 20 Jahre jährlicher Besuche am Erne ( ich fahre immer März/April und/oder Sept./Oktober):
Nach wie vor Hochwasser eher im Frühjahr - was sich eindeutig geändert hat: es gibt auch im Herbst mehr Niederschläge oder ungewöhnlich heftige, kürzere Regenperioden.
Nach Aussagen von einem befreundeten Farmer in Belturbet, bemerkt er über die Jahre weniger kalte, dafür nassere Winter, d.h. es ist mehr Wasser bereits im Boden, wenn die Frühjahrsniederschläge kommen. Wegen der nasseren Böden kann er seine cattle deutlich später auf die Weiden lassen. d.h. mehr Futterkosten.
Die stärkeren Niederschläge im Frühherbst werden von allen Gesprächspartnern dort bestätigt.

Für uns Bootsfahrer heisst das, nach wie vor viel Wasser im Frühjahr, unter Umständen mehr als früher - und, relativ neu, auch mehr Hochwasser-Situationen im Frühherbst, diese vor allem schnell auftretend.
Am jetty in Belturbet hat mir im Frühjahr 2019 ein Mitarbeiter der County Cavan Wasserbehörde gesagt( er machte gerade Wasseruntersuchungen vom jetty aus),
dass sich der Wasserstand gerade an den jetties in Belturbet innerhalb 1-2 Stunden bei heftigem Regen um bis zu 1 Fuss (ca. 30cm) ändern kann. Sollte man im Fall bei den Festmacherleinen berücksichtigen.

Hochwasser macht meiner Meinung - neben Überspülung der festen jetties zwei Probleme: Strömung (für die eher kleineren Boote) und die Brückenpassagen.

Strömung: das Anlegen an exponierten Stellen (Stevie hat gerade etwas von Carrybridge geschrieben):Erfahrung und Vorsicht sind gefragt. Das nützt alles wenig, wenn der Motor zu schwach ist. Mit meiner Carlow (mir der ich gut zurecht komme und die mir absolut genügt ) habe ich meinen bisher grössten Angstmoment erlebt in Enniskillen, zweibogige Brücke. Massiver Strom, Gashebel auf dem Tisch, cm-weises !! Vorwärtskommen, in kurzem Abstand hinter mir ein stärkeres Boot, unmittelbar vor und unter der Brücke natürlich keine Wendemöglichkeit, und Motortemp.-anstieg deutlich , aber ohne Vollgas keine Chance.
Ging gerade noch gut. Carlow ist untermotorisiert, CC gibt das auch zu.
Kesh River ist speziell, Vermieter fragen. Und Erne River , kanalisiert vor Belleek, geht, ist aber langweilig, langsam gegen Strom zurückzufahren.

Brückenpassagen:Ich habe nur Erne - Errfahrung, auch keine im SEW. Grössere Boote waren für mich bisher Noble Duke und N. Captain. Die seit einigen Jahren installierten gauges sind eine gute Hilfe. Mit gutem Fernglas "vorausschauend" ist es dann kein Problem.
Bei Galloon, ist meist Schluss, wer es versuchen will, sollte gegen den Strom probieren, Rückzug möglich, von der anderen Seite evtl. schwierig  (eigene Beobachtung bei einem Spaziergang über die Brücke). Gauge hilft rechtzeitig.
Foalies Cut mache ich nur, wenn ich  v o r h e r  sicher bin. Mit allen grösseren Booten wohl sehr problematisch, wenn es kritisch wird; zu eng, Strömung zu stark, und dann kauern auch unsere "Fishing Center Freunde" oft in ihren Booten in den Büschen, machmal unangenehm.
Lady C Bridge: hat immer geklappt, Anfang letzten Oktober bei etwa 3.35 gerade gut passiert, einige Tage später wohl problematischer.
Bei Viaduct ( kann ja umfahren werden) und Rosscor im Norden keine Probleme bisher (gauges).

Da nach Erfahrungen gefragt wurde, habe ich etwas mehr geschrieben.  Gute Fahrt alle Zeit und jetzt erstmal: bleibt gesund und bucht um. Vorfreude wieder
auf Feld 1.
lisnarick



Offline paolo

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #28 am: 28.03.2020, 19:09 »

/Users/albrecht/Desktop/P4050027.jpg/Users/albrecht/Desktop/P4060028.jpg


Aber wenigstens wissen wir, wie du jetzt richtig heißt  ;D ;D ;D

Meine bisher einzige Tour mit einem Carlow habe ich vor 5 oder 6 Jahren gemacht. Damals von der Basis in Tully Bay aus.
Am letzten Tag auf der Rückfahrt zur Marina von Enniskillen aus, war heftiger Wind und auf dem Lower Lough ziemlicher Wellengang. Um nicht schräg zu Basis zu fahren und somit den Wellen nicht zu sehr von der Seite ausgesetzt zu sein, musste ich Kreuzen. Das hat gut ein bis anderthalb Stunden gedauert, bis ich sicher in der Basis war.
Von daher kann ich die Untermotorisierung des Carlow nur bestätigen...
Ohne Wellengang und starker Strömung aber kein Problem
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Offline Stevie

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #29 am: 02.04.2020, 09:45 »
Die Lady Craigavon Bridge und die Brücke im Foalies Cut sollten in der Regel kein Problem sein. Erstere war im letzten Herbst das erste Mal für eine Zeit nicht befahrbar, im Foalies Cut hatte ich noch nie ein Problem, auch nicht mit höheren Booten. Allerdings könnte man die Brücke ja umfahren, was bei der Lady C Brücke nicht geht.

Gruß Stevie

Offline lisnarick

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #30 am: 02.04.2020, 12:46 »
Hallo Stevie,

in meinem Beitrag - Antwort 27 - erwähnte ich Foalies Cut. Du hast da wesentlich mehr Erfahrung - und ich lese gerne, dass es da praktisch kein Problem gibt.

Ich bin gespannt, wie es in der Erne-Erweiterung nach Castle Sanderson aussieht an der recht engen Brücken-Durchfahrt. Bei einer Anfrage vor einemJahr bei WI hiess es, Höhe bei Normallevel 3.20m. Freue mich schon auf die ersten Erfahrungsberichte. Hoffentlich haben sie eine gauge platziert.
lisnarick

Offline Snetterton

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #31 am: 02.04.2020, 19:05 »

… betreffs Foalies Cut Brücke: Richtung Belturbet fährt man gegen die Strömung und das erleichtert die Sache. Aber wir hatten da auch noch nie Schwierigkeiten.

Unser Problem in Ballyconnell letztes Jahr war nicht nur der hohe Wasserstand, sondern auch die starke Strömung Richtung Brücke und der kräftige Rückenwind. Ich glaube, es war Paolo, der hier schon mal beschrieben hat, wie man das „Heck voraus“ macht, um besser manövrieren zu können. Aber da hätte ich zu viel Schiss gehabt, auch wenns vom Airdraft Gauge her gepasst hätte.

Gruß aus Franken, Snetterton

Offline paolo

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #32 am: 02.04.2020, 19:42 »
Achteraus durch die Ballyconnel Brücke zu fahren, war damals nur eine Überlegung von mir. Tatsächlich bin ich aber Bug voraus hindurch. Vor der Strömung und somit Schub von achten hatte ich größten Respekt. Ich habe daher den rechten Brückenbogen gewählt, da ich davon ausging, dass hier aufgrund der Flussbiegung die Strömung geringer sein musste als beim linken Bogen. Die Wasserstandsanzeige vor der Brücke zeigte 3,20 an und 3,20 war auch der Airdraft meines Dukes. Ich vermutete, dass da noch ein paar Zentimeter Luft sein könnten. Und so wR es dann auch. Das Problem bei der Ballyconnel Brücke ist halt, dass es eine Rundbogenbrücke ist. Nach oben hat man da vielleicht noch ein paar Zentimeter Platz, Aber wie sieht es an den Seiten aus?
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte damals ein gutes Auge und ein ebenso gutes Händchen am Steuerrad. Und viel, viel Glück. Aber nochmal würde ich das nicht riskieren und kann auch nur jedem davon abraten, daß Risiko eines zerborstenen Windshields einzugehen. Gerade bei einer engen Rundbogenbrücke sollte die Wasserstandsqnzeige mindestens 10cm Luft anzeigen.
Ist das nicht der Fall sollte man den Vermieter anrufen. Entweder der kommt dann vorbei und fährt das Boot selbst durch die Brücke, oder er schraubt den Windshield ab. In der Zwischenzeit kann man ja lecker was essen oder einkaufen gehen  :)

Bei waagerecht verlaufenden Brücken ist das natürlich was anderes. Da braucht man halt ein gutes Auge, dann reichen auch ein paar Millimeter Luft nach oben  ;D ;D ;D
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Offline bádoir

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #33 am: 02.04.2020, 20:22 »
Achteraus durch die Ballyconnel Brücke zu fahren, war damals nur eine Überlegung von mir.

Das geht auch in der Praxis.
Hier mein Tipp aus einer früheren Marinenotice (Selbstplagiat  ;) )

Für Flussfahrtgeübte (und nur für diese!) gibt es noch folgenden Trick: 
Weit (W E I T !!! – damit sind 200 bis 400 Meter gemeint)  oberhalb der Brücke wenden und sich rückwärts von der Strömung treiben lassen. Dabei aber nicht zu knapp Gas vorwärts geben, damit man nicht  zu schnell wird und Ruderwirkung hat. Am besten, man testet, mit wie viel Gas man „stehen bleibt“, und nimmt dann das Gas etwas zurück. So kann man sich dann langsam unter der Brücke durchtasten. Aber Vorsicht – unter der Brücke nimmt die Strömung wegen der Querschnittsverengung schlagartig zu. Deshalb, wie gesagt, NUR FÜR GEÜBTE!

Und noch einmal: Falls man (auch aus anderem Grund) oberhalb (stromauf) vor einer Brücke wenden muß: Viel Abstand (s.o.)  halten! Hat man das Boot erst mal halb gedreht, fasst es der Strom auf voller Breite, und dann geht es rasend schnell bergab- im doppelten Sinne.



Grüße,
bádoir

Offline paolo

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #34 am: 02.04.2020, 20:54 »
Badoirs Beschreibung möchte ich noch wie folgt ergänzen: Wenn das Boot über ein Bugstrahlruder verfügt, ist Ruckwärtsfahren ein absolutes Kinderspiel. Auch wenn es widersinnig klingt, ist es sogar einfacher als Vorwärtsfahren.

Fährt man zB vorwärts in eine Parklücke, nutzt einem das Bugstrahlruder herzlich wenig, wenn man mit der Schraube bei Vorwärtsfahrt keinen Druck auf das Ruderblatt ausübt und sich dadurch an den Steg (oder auch an eine Schleusenmauer) "heranzieht". Ich hatte das schonmal in einem anderen Thread detailliert beschrieben.

Bei Rüchwärtsfahrt kann man dagegen mit dem Bugstrahlruder das Boot millimetergenau in die gewünschte Richtung lenken.

Alles verstanden?
Wenn nein, kann ich es auf Wunsch auch gerne nochmal Schritt für Schritt erklären.
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Offline Snetterton

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #35 am: 02.04.2020, 21:17 »
Das Problem bei der Ballyconnel Brücke ist halt, dass es eine Rundbogenbrücke ist


… das hat uns erst so richtig aufmerksam gemacht: einige Kilometer vor Ballyconnell ist eine „gerade“ Brücke (Nummer weiß ich jetzt nicht), und da haben wir grade mal haarscharf durchgepasst ...

Offline Manni59

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #36 am: 04.04.2020, 15:42 »
Ich fahre jetzt seit 1982 mehr oder weniger regelmäßig zum Erne und habe noch nie Hochwasser gehabt. Fahre immer Ende April Anfang Mai.
Gruß Manni

Offline Snetterton

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Re: Wasserstand Erne
« Antwort #37 am: 04.04.2020, 18:48 »

...zum Thema Hochwasser hab ich grade unseren Logbucheintrag vom 23. September 2006 gefunden, auf dem Weg vom Erne Richtung Haughton`s Shore:

"Schleuse 3 Skellan, talseitiger Anleger komplett abgesoffen. Kein Steg mehr zu sehen, keinerlei Möglichkeit anzulegen und einen Mann abzusetzen. Es gibt nur eine Alternative: vorsichtig bis zur Schleusenmauer fahren und einer krabbelt rauf, um die Schleuse zu bedienen. Haut ganz gut hin, aber für Anfänger wäre das absolut nix."

Zumindest hatte WI an die ansonsten nicht mehr sichtbaren Poller am Steg kleine luftgefüllte Kanister gebunden.

Gruß aus dem sonnigen Franken, Snetterton